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15. September 2025

RSV bei Babys: Das solltet ihr über das Virus und Vorbeugemaßnahmen wissen

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Bis zu seinem zweiten Lebensjahr hat fast jedes Baby eine RSV-Infektion durchlebt. Meist verläuft sie harmlos, doch manche Kinder müssen im Krankenhaus behandelt werden. So schützt ihr euer Baby bestmöglich.

RSV – das steht für Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV). Ein sperriger Begriff für einen Erreger, der be­sonders Babys ganz schön zusetzen kann, auch wenn eine Erkrankung zum Glück meist harmlos verläuft. Ähnlich wie Erkäl­tungsviren tritt auch das RS-Virus haupt­sächlich in den Herbst- und Wintermo­naten auf. Leichte Beschwerden wie eine laufende oder verstopfte Nase, häufiges Niesen, ein entzündeter Hals oder leichter Husten zählen zu den typischen Symptom­en. Daraus können sich aber auch eine Bronchiolitis – eine Entzündung der un­teren Atemwege – oder eine Lungenent­zündung entwickeln. Bei einer Bronchiolitis leiden die kleinen Patient*innen meist un­ter Fieber, trockenem anhaltenden Husten oder Keuchen und haben Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Eine Lungen­entzündung äußert sich oft durch Schwitzen, Schüttelfrost und Appetitlosigkeit, manchmal wackeln die Säuglinge beim Atmen mit dem Kopf. Werden die Symp­tome stärker und leidet euer Baby sehr, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden (siehe unten). Denn in einigen Fällen verschlimmern sich die Beschwer­den und eine medizinische Behandlung oder sogar ein Aufenthalt im Krankenhaus können nötig werden. RSV ist in Deutsch­land der häufigste Grund dafür, dass Babys in eine Klinik eingewiesen werden müssen.

Was ihr als Eltern tun könnt

In einer Umfrage* gaben rund acht von zehn Eltern und werdenden Eltern nach ei­ner Aufklärung zu RSV an, dass ihrer Mei­nung nach alle Kinder vor einer RSV-In­fektion geschützt werden sollten. Wer ein Baby oder Neugeborenes betreut, kann im Alltag mit einfachen Hygienemaßnah­men zur Vorbeugung beitragen. Denn das Virus wird vor allem über Niesen, Husten, Küssen oder den Kontakt mit ungewa­schenen Händen übertragen. Im Herbst und Winter ist es daher sinnvoll, regel­mäßig Spielzeug, Babystuhl, Arbeitsflä­chen und Türklinken zu desinfizieren und Textilien wie Decken oder Stofftiere öfter in die Waschmaschine zu stecken. Auch regelmäßiges Händewaschen für mindestens 20 Sekunden trägt zur Vorbeugung bei. Besteck, Gläser oder Geschirr sollten außerdem nicht geteilt werden.

Weitere Informationen zur bestmögli­chen Vorbeugung von RSV erhaltet ihr di­rekt in eurer Kinderarztpraxis. Sprecht eu­ren Kinderarzt oder eure Kinderärztin auf RSV und die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) an.

Wann zum Arzt/ zur Ärztin?

Sollten bei eurem Baby zusätzlich zu den leichten Erkältungssymptomen fol­gende Anzeichen auftreten, ist ärztlicher Rat dringend nötig:

  • sehr blasse Haut
  • Innenseite der Lippe und Zunge blau
  • hohes Fieber
  • Aufblähen der Nasenlöcher
  • schwere Atmung und Atemnot
  • Röcheln
  • schnelle oder unregelmäßige Atmung
  • pfeifende Atemgeräusche

Mit freundlicher Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH; MAT-DE-2502911-v1.0-07/2025

*bundesweite Online-Umfrage unter N = 200 (werdenden) Elternteilen (davon 50 % Frauen und 50 % Männer) durchgeführt von IPSOS im Zeitraum 10. – 23.03.2025

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